13.9.2025 – Mönchsberg – Festung Hohensalzburg

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Wir trafen uns um 08:15 zum Frühstück und spazierten danach zum Mönchsberg-Aufzug. Von da oben hat man eine wunderschöne Aussicht, runter auf die Altstadt. Ein Spazierweg führt zur Festung Hohensalzburg, mit einem Abstecher zur Richterhöhe, vorbei am Kupelwieser-Schlössl. Entgegen der Wetterprognose war es die meiste Zeit sonnig und warm – erst gegen Abend zogen leichte Wolken auf, nass wurden wir aber nie.

Die Basic-Tickets für die Besichtigung der Festung, inkl. Talfahrt mit der Festigungsbahn, sind mit 11 EUR 20 nicht ganz billig – aber die Anlage ist definitiv eine ausgiebige Tour wert. Und heute besonders –  fand doch gleichzeitig ein Mittelalter-  und Handwerksfest statt. Ideal für schöne Fotos 🙂

Auf der Altstadt-Terrasse gönnten wir uns eine Pause, danach trennten wir uns für eine Weile: Ich liess die Besteigung des Aussichtsturms aus – Daddy kraxelte mit den anderen hoch, über die Festungsmauer zum Nachbarturm, und wieder runter. Sylvia wollte das Marionettenmuseum besichtigen – da landete ich dann eher zufällig auch. Anschliessend setzte ich mich in der Nähe der Panoramaterrasse hin und genoss etwas ruhige Zeit – die Felswand im Rücken, das Gewusel vor mir.

Kurz nach 16 Uhr fuhren wir mit der Bahn runter und bummelten über den Domplatz, durch due Goldgasse und einen Teil der Getreidegasse. Sylvia besuchte noch das Mozart-Museum, wir anderen gönnten uns vor der Blauen Gans, dem ältesten Hotel der Stadt,  einen Kaffee.

Nach einer kurzen Erfrischungspause im Hotel spazierten wir die Neutorstrasse entlang, auf der Suche nach einem Restaurant, das Wiener Schnitzel serviert. Am Italienier gingen wir vorbei, beim Griechen wurden wir, kurz bevor wir umdrehen wollten, doch noch fündig.

Das Irodion überzeugte durch extrem schnellen Service  – wir hatten Ouzo vor uns, bevor wir die Jacken richtig ausgezogen hatten. Der zu allen Gerichten gegebene Beilagensalat war knackig und fein. Die vier Vorspeisen-Tsatsiki mit Knoblauch-Pitta hätten auch als leichte Hauptmahlzeit durchgehen können. Und die Hauptspeisen – Poseidon-Teller für mich, Lammhaxe für Dänu, Schnitzel für die anderen waren riesig! Rolf hätte dazu lieber Zitrone statt Orange gehabt, Sylvia fand die Schnitzel etwas trocken … Meine Lammkotelettes waren perfekt, dass Gyros knusprig und fein gewürzt, der Fischspiess saftig , das Tsatsiki perfekt – Reis hatte ich zum Glück weggelassen. Musste mir von Dänu helfen lassen, aber trotz gemeinsamer Bemühungen haben wir nicht alles geschafft. Den obligaten Ouzo zum Abschluss durfte ich durch einen Metaxa ersetzen.

Poli Oreo – war sehr gut!