Ein Wochenende in Thun ist wie Ferien; Die Stimmung auf den Terrassen von Mels Wohnung, das gemeinsame Essen, die Gespräche bis weit in die Nacht … Dann am Morgen der kurze Abstecher auf den Markt, um eine feine Dinkelzüpfe und Käse zu holen, fürs gemütliche Frühstück, bevor der eigentliche Marktbummel ansteht.
Von daher tun wir auch nicht nichts – aber wir lassen uns treiben, entscheiden spontan, wo wir probieren und lassen uns inspirieren, was wir später zum Znacht kochen möchten.
Der Mühliplatz sieht aus wie direkt aus dem Ferienprospekt, die Wellenreiter:innen geniessen die überraschend warme Aare, und auch Mel steigt ein paar Mal rein. Ich habe keine Badesachen mitgenommen, weil ich ein Gfrörli bin, aber vermutlich hätte ich es heute auch geschafft: Das Wasser erreichte knapp 20 Grad. Immerhin: Die Beine badete ich ausgiebig
Am Nachmittag gönnten wir uns herrliche Glace in der Gelateria Favolosa. Die seit meinem letzten Besuch einen. Zweiten, grösseren Standort eröffnet haben, mit Tischen auf den Mühliplatz. Die Schlange beim Take-away war, wie immer beachtlich – und beweist, wie beliebt deren rund 20 speziellen Aromen bei den Gästen sind.
Das schöne, aber heisse Wetter, scheint den Menschen hier zu bekommen: Wir wurden heute überall ausgesprochen zuvorkommend bedient, erhielten Müsterchen und Zusatzgaben.
Gegen Abend stiess Mike zu uns, und wir genossen ein feines Znacht auf der Terrasse, bei einem angenehmen Lüftchen. Ganz so lange wie gestern haben wir uns nicht verquatscht, aber genossen habe ich es auch heute Abend.
Das Rauschen des Flusses, durchs offene Fenster, wird mich in den Schlaf begleiten, unterbrochen von Stimmen und Lachen aus der Ferne – leise genug, um nicht zu stören, hörbar genug, um Freude zu vermitteln. Herrlich!


