15.9.2025 Schloss Mirabelle & Heimreise

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Wie jeden Tag hat Daddy bereits vor dem Frühstück einen Spaziergang gemacht. Sein Kommentar: Zuhause gehe er um diese Zeit normalerweise einkaufen. Und das Quartier rechts vom Hotel habe er sich noch nicht angeschaut … Ich bin wirklich beeindruckt, wie fit er ist – und hoffe sehr, dass ich diese Gene geerbt habe!

Na ja, immerhin hatte ich in dieser Zeit die Blogposts von gestern verfasst.

Unser Spaziergang führte uns heute entlang der Salzach, dann auf die ander Seite, zum Schloss Mirabelle. Das Haus hat eine bewegte Geschichte:

Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ Schloss Mirabell, ursprünglich Schloss Altenau, 1606 für seine Geliebte Salome Alt und die 15 gemeinsamen Kinder erbauen. Sein Nachfolger Markus Sittikus vertrieb Frau und Kinder aus dem Schloss und benannte es um in Schloss Mirabell, aus dem Italienischen mirabile „bewundernswert“ und bella „schön“. Unter Fürsterzbischof Franz Anton von Harrach erfolgte schließlich der Umbau zur barocken Schlossanlage.

Prunkstiege und Marmorsaal sind eindrücklich, aber bei dem aktuell schönen und warmen Wetter verbrachten wir viel Zeit im Mirabellgarten, einer prächtigen Barockanlage, die sehr gepflegt wirkt. Reizende Fotosujets fanden sich auch  im Zwerglgarten.

Auf dem Rückweg gönnten wir uns im Bellini, gleich neben dem Schloss, eine weitere Kaffeepause, dann wählten wir das andere Ufer der Salzach und wurden mit wunderbarem Blick auf Altstadt und Festung belohnt, bevor wir uns der unausweichlichen Aufgabe widmeten, Mozartkugeln als Souvenirs zu besorgen. Die könnte man, mit etwas Geschick, auch selbst herstellen. Hier das Rezept dazu!

Anschliessend holten wir das Gepäck im Hotel ab und fuhren per Bus zum Bahnhof, wo wir uns eine kleine Stärkung gönnten, bevor wir wiederum Wagen 26 bestiegen, für die Rückreise nach Zürich. Eine kleine Stärkung, serviert am Platz, genossen wir, während wir durch sehr grüne Landschaften, vorbei an teilweise schroffen Felsen fuhren.

Ohrstöpsel und der Rest des Buches sorgten für meine schützende  “Bubble”, denn auch dieser Zug war sehr voll.