… und doch perfekt.
Das könnte das Motto für den heutigen Tag gewesen sein. Erst hatte ich verschlafen, weil mir Hitze und ein Allergieschub in der Nacht zu schaffen machte und war dafür viel später als sonst auf dem Markt. Was dazu führte, dass ich eine Kollegin traf, die ich schon recht lange nicht mehr gesehen hatte. Wir beide hatten aber Zeit – und nutzten diese für einen ausgiebigen Schwatz. Kaffee und Zopf bzw. Kuchen gibt’s ja zum Glück beim Zurzimärt immer 🙂
Zuhause werkelte ich etwas im Haushalt, bezog das Bett neu und wollte dann, weil das versprochene Gewitter nicht kam, mit dem Velo runter zum Fluss fahren, um mein Bäumchen zu giessen. Allerdings hatte sich mein Akku entladen – und in der Ferne grollte es doch, so dass ich umprogrammierte auf einen kurzen Spaziergang, in Richtung Flecken, damit ich zur Not schnell ans Trockene gelangen könnte.
Musste dann aber nicht sein, ich kam trockenen Fusses bis ins Schwert, wo ich, bevor die ersten Gäste kamen, ausgiebig mit Gabi schwatzen konnte. Und gerade als ich gehen wollte, überraschte uns Gennaro mit einem kleinen Znacht. Und so kam ich, ohne Aufwand, in den Genuss eines wunderbar knusprigen Paninos, mit Ruccola, Mozzarella und Speck, und einem Glas kühlen Rotwein. Herrlich!
Das Gewitter hatte sich mit 5,6 Tropfen bereits wieder ausgetobt, so dass ich den längeren, schönen Heimweg, dem Rhein entlang nehmen und meinem Bäumchen gute Nacht sagen konnte. Wobei wir das Wasser eigentlich dringend bräuchten … Werde also Morgen wohl giessen gehen.
Und doch: Genau solche Tage sind es, die meinem Blog den Namen “Jahr der kleinen Wunder” eingetragen haben. Ja, Tage mit Pauken und Trompeten sind wunderbar – aber es sind diese kleinen Dinge, jeden Tag, die meine Batterien aufladen.


