18.7.2025. Ice, Ice Baby

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Die Temperaturen steigen wieder, und so zog es mich heute in den angenehm kühlen Messehof vom Gasthof zur Waag, mit seinem beruhigenden Brunnenplätschern und der Aussicht auf eine spezielle Erfrischung.

Die Betreiber sind bekannt dafür, dass sie alles mögliche selber machen – von Brot über Butter zu Schoggi, Desserts etc. – und dabei hochwertige Zutaten, meist aus lokalen Quellen benutzen. Interessierte finden unter dem Stichwort «Waag» zahlreiche Posts, auch von von den Vorgängern und der Zeit im Vorstand vom Verein Mundart, als die Waag unser Clublokal war.

Zurück zu heute:

Ich hatte Lust auf ein Dessert, und Dominic empfahl mir eine Kombination aus Gurken-Tonic-Eis und Gurken-Weisse-Schoggi-Eis. Ich sage nur: Hingehen und probieren! Beide sind köstlich, aber das Gurken-Tonic-Eis ist der absolute Hammer und etwas vom Erfrischendsten, was ich in letzter Zeit gegessen hatte.

Und es brachte mich – natürlich – auf eine Idee für meine Lindenblüten-Glace:

Das original italienische Gelato von Gennaro sollte dieser Tage fertig werden, aber ich habe natürlich auch schon gepröbelt:

Variante A: Flaschenglace
2.5 dl Rahm
1 dl Kondensmilch (beim nächsten Mal werde ich ungesüsst nehmen)
1 dl Lindenblütensirup

In Petflasche oder Schüttelbecher füllen, schütteln, liegend einfrieren; nach 30 Min. nochmal schütteln und zurück in den Tiefkühler.Je nach Grösse des Behälters hast du nach 2 Stunden Softice, nach 4 Stunden Glace.

Fazit: Schmeckt gut, aber Lindenaroma eher schwach.

Variante B: Granita

1 dl Lindenblütensirup
1 Dose Sekt

In Behälter füllen, mischen und einfrieren. Mit Gabel oder Glacelöffel lockern und servieren.

Fazit: Lindenaroma stärker, aber Sekt sehr dominant

Variante C: Lindenblüten-Tonic

Ist, inspiriert durch heute, im Tiefkühler. Stay tuned 🙂

Und wo wir schon beim Testen sind:

Ich konnte Dominik für einen Test von Wired Cooking begeistern, mit einem der verrücktesten Tests: Fermentierter Knoblauch.

Die Challenge:
Für ein optimales Resultat braucht der Knoblauch eine gleichbleibende Temperatur zwischen 60 und 70 Grad – und das über 6 Wochen. An sich ideal für ein Gerät, das sich gradgenau und sekundengenau steuern lässt.

Da ich allerdings nicht wusste, ob der Wired Cooking so lange am Stück im Einsatz sein kann, habe ich Jochen Ganz, einen der Entwickler angerufen – und mich dann zurückgelehnt und das folgende Schauspiel über Lautsprecher genossen:

Hier trafen zwei Menschen aufeinander, die beide für ihren Beruf brennen und leidenschaftlich gerne Neues ausprobieren und sich von allem möglichen inspirieren lassen. Herrlich!

Das Resultat:

Mein Topf darf in die Ferien in die Waag. Dominik testet und macht Fotos, und ich werde wohl in ca. sechs Wochen einmal mehr etwas sehr spezielles geniessen dürfen.

Auch hier: Stay tuned!

 

 

 

 

 

Ein Gedanke zu „18.7.2025. Ice, Ice Baby“

  1. Wenn die “die Eiskönigin” plötzlich zur “Eistesterin” mutiert, muss man auf alles gefasst sein! Hauptsache, spätere Gäste müssen auf vieles gefasst sein und einen Magen haben, der auch Überraschungen verdaut

    Daddy

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