Heute Abend ging ich mein Bäumchen giessen, und es ist wenig verwunderlich, wenn ich in Anbetracht der aktuellen Lage und der geplanten Tätigkeit an dieses Lied denken musste.
Und auch wenn ich durchaus verstehe, wie sarkastisch das gemeint ist:
Heute Abend hat mir das Bäumchen giessen viel Freude bereitet. Ich ging 10 Mal vom Brunnen am Rhein zum Bäumchen und zurück und plauderte dazwischen mit einem Mann, der daneben auf dem Bänkchen sein Picknick genoss.
Mein Bäumchen, das ich 2018 adoptiert habe, ist eigentlich längst keines mehr, sondern ein richtiger Baum. Und nachdem man mir letztes Jahr alle Früchte gestohlen hat, scheint es mich dieses Jahr dafür entschädigen zu wollen:
Die Quitten hängen sehr dicht, und dadurch, sicher aber auch wegen der Hitze, sind schon viele abgefallen. Wenn die Gewitter weiterhin einen Bogen um uns machen, werde ich wohl auch morgen Abend noch einmal giessen gehen.
Gestartet bin ich um 20 Uhr, als die Ozonwerte immerhin wieder knapp unter dem Grenzwert angekommen waren. Und als ich meine Giessrunden abgespult hatte, wurde ich mit einer wunderbaren Stimmung belohnt, so dass ich auf dem Heimweg ein paar spezielle Bilder schiessen und die im Vergleich zum Tag angenehm kühle Luft geniessen konnte.
In der folgenden Galerie seht ihr die Geschichte meines Bäumchens von 2018 bis heute, plus die Bilder der Abendrunde:



Eine ähnliche “Bäumchen” Entwicklung haben wir doch auch beim Mensch. Anstelle von Früchten entwickelt er seine Fähigkeiten – Trockenzeiten und Hitzewellen bremsen seine Entwicklungsfähigkeiten.
Drum ist es gut, wenn wir in jeder Lage bereit sind, die Situation zu meistern.
Daddy