21.07.2025 Singing in the Rain

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Nachdem ich Samstag und Sonntag unterwegs war, hatte ich für heute einen ruhigen Tag geplant. Etwas haushalten, etwas lesen, zwischendurch einen kleinen Spaziergang, zwischen zwei Regengüssen.

Für letztere bin ich extrem dankbar: Seit Wochen habe ich erstmals wieder in der Wohnung stabil gute Luft, obschon ich regelmässig gelüftet hatte. Selbst die Feinstoffbelastung ist endlich wieder mal im grünen Bereich!

Nach einem Blick auf die Wetter-App zog ich wohlgemut los. Geplant war eine kleine Runde zu meinem Bäumchen, zu den Brombeeren und den Mirabellen. Dass es hinter dem Achenberg bereits grollte, als ich beim Bäumchen war und feststellte, dass wiederum recht viele unreife Früchte am Boden lagen, beeindruckte mich nicht: Die Gewitter ziehen hier häufig aussen rum.

Also runter an den Rhein, wo die Brombeeren reichlich tragen – allerdings teilweise so tief am Ufer, dass ich Angst habe, irgendwann durch die Dornen hindurch ins Wasser zu plumpsen. Zum Glück gibt’s andere Stellen, wo ich die Zweige zu mir ziehen kann. Und einige wenige, wo mir die Beeren fast in den Mund wachsen. Schlaraffenland!

Allerdings kamen mir nicht nur die Brombeeren entgegen, sondern überraschend schnell auch das Gewitter. Mirabellen würde ich wohl kippen müssen, wenn ich trocken heim kommen wollte.

Tja, auch das reichte nicht, wie sich schnell zeigte. Lovey machte wieder einmal auf Mis Wet T-Shirt … Zum Glück habe ich zuhause Frottee-Tücher 🙂

Sagen wir es mal so:

Eine Zweitkarriere als Wätterschmöcker sollte ich wohl eher nicht anstreben … Aber die Brombeeren waren wunderbar süss!