24.6.2025 Küchenwunder

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Aufgrund der Wetterlage bin ich immer noch stark eingeschränkt: Pollen plus Ozon tun mir nicht gut, deswegen bleibe ich trotz schönem Wetter weitgehend drinnen und nehme brav meine Antihistamininka und Mastzellenstabilisatoren. Das macht es zwar etwas besser, aber trotzdem verliere ich gegen Nachmittag meine Stimme und habe leicht erhöhte Temperatur, wenn auch nicht richtiges Fieber, wie wenn ich rausginge.

Zum Glück kann ich mich auch in der Wohnung gut beschäftigen. Etwas Haushalt, etwas lesen, etwas schreiben, zwischendurch tanzen, damit ich mir meinen perfekten Monat nicht kaput mache.

Meine Fitness-App hat mich nämlich herausgefordert.

Sie hat am 14. des Monats gemerkt, dass ich bereits die geforderten 14 Tages-Challenges erfüllt hatte, nämlich jeweils 450 Kalorien durch Bewegung zu verbrennen. Statt mich zu loben, hat sie die Latte höher gelegt, und mich zu einem perfekten Monat herausgefordert. Das hatte ich das letzte Mal im Oktober 2022. Noch bin ich auf Siegeskurs!

Und weil sich das gut anfühlt und mir Claude zwar brav Essensvorschläge macht, die proteinreich sind, MCAS- und Allergiefreundlich und eher kühlend, ich aber eben nicht einkaufen gehe, musste ich mir  heute was anders einfallen lassen, für mein Mittagessen. Abendessen gibt’ aus dem Tiefkühler, da habe ich noch Resten.

Kurzer Blick in die Kühlschranks: Was haben wir noch da? Dann etwas googeln – und voilà, das Sommerrezept:

Haferflockenpizza und Peperonisalat

Man nehme:

  • 60 g Haferflocken
  • 60 g heisses Wasser (mind. 60 grad)
  • ½ Zwiebel
  • ½ Perperoni
  • 60 g Käse
  • 2 Eier
  • Gewürz nach Wahl

Haferflocken im Wasser einweichen und zur Seite stellen. Zwiebel und Peperoni klein schneiden. Eier, Käse und Gemüse zu den Flocken geben und würzen. Ich habe Pizzamischung genommen, aber ihr könnt euch austoben.

Backblech mit Papier vorbereiten, Masse Löffelweise darauf geben und Flachdrücken, bei 180°C ca. 15 bis 20 Minuten backen.

Ich habe meine gleich so gegessen, mit Perperonisalat dazu. Ihr könnt die Fladen aber auch grösser machen und euren Lieblings-Pizzabelag draufpappen.

Und ja, das schmeckt – warm und kalt: Die Dinger liessen sich gemäss Rezept im Kühlschrank in einem verschlossenen Gefäss bis zu 3 Tagen aufbewahren.

Und weil ich so schön im Schuss war, habe ich dann auch noch ein sommerliches Zvieri gemacht:

Yogurt Bark

Auch hier gibt es online unzählige Varianten. Basis ist immer die «Joghurt-Rinde»:

Idealerweise nehmt ihr da griechischen Joghurt (fettarm kristallisiert zusehr), süsst mit Honig oder Ahornsirup. Natur, Vanille oder Aroma – da könnt ihr spielen. Den könnt ihr entweder so als Basis nehmen, oder verfeinern mit Zimt, Schoggipulver, frischen Beeren, Proteinpulver etc.

Das schmiert ihr dann wieder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech – achtet darauf, dass das in euren Tiefkühler passt. Und dann tobt ihr euch aus mit Toppings. Wenn ihr oben im Titel auf den Link geklickt habt, wisst ihr ja schon, wie bunt das werden kann.

Falls ihr es lieber konkret habt: Hier fünf Varianten von einem YouTuber, bei dem ich schon anderes gelernt habe:

Und falls sich jemand wundert:
Ja, ich interpretiere Rezepte öfters sehr frei 🙂

 

Ein Gedanke zu „24.6.2025 Küchenwunder“

  1. Ja auch ich habe bei dieser Hitze meine Kochkünste dem Tagesablauf angepasst. Ich verpflege mich mehr ohne Kochen – Tomaten und Mozzarella schmecken herrlich, ohne gekocht zu werden. Der Tagesablauf reduziert sich auf frühere oder spätere Tagesstunden. Ich geniesse die Saison so wie sie ist und geniesse das Wetter wie es kommt. Fahren wir beidedoch weiter so.

    Daddy

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