Heute wurde ich spontan entführt, von einem Kollegen, der beruflich in der Gegend war. Wir fuhren hoch zur Küssaburg und genossen ein feines Mittagessen – Schweinssteak mit Pfifferlingen und Gemüse für mich, Knöpfle für ihn. Anschliessend spazierten wir zur Burg hoch und genossen die Aussicht, begleitet von guten Gesprächen.
Da oben wimmelt es von Eidechsen – offenbar auch viele Jungtiere, einige waren keine 5 cm lang. ich musste richtig aufpassen, dass ich die nicht zertrat.
Der Ausflug tat gut, auch wenn die erneute Hitze, hohe Ozonwerte und viele Gräserpollen meinen Organismus bereits wieder stärker belasten.
Nach der Rückkehr machte ich Siesta, denn abends wollte ich noch mal raus, Mondbilder jagen.
Erst versuchte ich es im Flecken … Ich hatte gestern Abend eine geniale Idee, die aber leider nicht umsetzbar war (mehr verrate ich nicht, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es bei einem der nächsten Vollmonde passt). Dann spazierte ich via Mittskirchstrasse in den Schlosspark, wo ich die Gelegenheit zu einem Schlummertrunk nutzte, und ein paar schöne Scherenschnittaufnahmen schiessen konnte.
Habt ihr übrigens gewusst, dass der Ausspruch «das ist keinen Pfifferling wert» daher kommt, dass die Dinger früher so üppig wuchsen, dass kein Mensch dafür Geld ausgeben wollte / musste?



Bewunderungswert finde ich immer einige Deiner vielen Fotos. Die “Scherenschnitte” besonders zeigen eigentlich, zu welchen “Kunstwerke” die Natur immer wieder inspiriert. Wer sich Zeit nimmt, findet immer wieder glückliche Elemente, kombiniert aus Natur und menschlicher Vorstellungen.
Daddy