Burns Supper in Zug

Dass mein Geburtstag in die Sportferien  und / oder die Fasnachtszeit fällt, bin ich mir gewohnt. Dass dann noch ein Burns Supper stattfindet, eher nicht, finden die doch traditionell Ende Januar statt: Robert Burns, der schottische Nationaldichter aus Ayrshire hatte am 25. Januar Geburtstag. Da ich mich nicht halbieren kann (Sportferien sind ja seit meinem Skiunfall keine Verführung mehr), habe ich mich dieses Jahr gegen die Schnitzelbänke und für Gedichte, Lieder und Haggis entschieden.

Diese Entscheidung fiel umso leichter, als mein langjähriger Freund Mark Chesterfield das Ganze organisierte und Robin Laing, der Whisky-Barde himself, als Zeremonienmeister amtete. Auch ihn kenne und schätze ich schon seit vielen Jahren. Also buchte ich mir ein Zimmer im Parkhotel Zug,  packte meinen Schottenrock ein und fuhr frohgemut nach der Arbeit nach Zug. Die Lobby empfing mich wunderschön dekoriert, und nach einer kurzen Frischmach-Session im Zimmer gesellte ich mich zu den Gastgebern und Gästen. Gut 90 Leute waren gekommen, um sich an den traditionellen Liedern, Gedichten und Ansprachen von Robert Burns zu erfreuen – und den passend darum arrangierten Songs von Robin.

Das Essen war nur teilweise traditionell – wohl auch, weil Mark und Robin pro Jahr rund ein Dutzen dieser Events organisieren und irgendwann genug hätten von Haggis, neeps and tatties.  Darben mussten wir dennoch nicht, wie ihr den Fotos entnehmen könnt. Verdursten übrigens auch nicht: Mark hatte mehr als ein Dutzend verschiedene Whiskys dabei, die meisten Single Malts, von lieblichsanft bis rauchig-salzig. Gründe zum Anstossen fanden wir genug: Neben Burns und mir hatte auch Jennifer Geburtstag, und weils so wunderbar passte, ergänzten wir den Toast to the lassies und den Toast to the laddies, (die verlinkten Reden sind Beispiele, bei und wurden diese von Stewart und dessen Frau gehalten und mit viel Schmunzeln und Applaus verdankt) um einen Toast zum Internationalen Tag der Muttersprache. Der Tag passt nicht nur zu mir persönlich (wer mich kennt, weiss, was ich meine :-), sondern passte eben auch super zum Abend, waren doch neben diversen Schweizerdialekten auch Englisch, Schottisch, Norwegisch, Russisch, Malayiisch (oder wie immer das heisst, was Mark mit seinen Freunden sprach), Französisch, Italienisch und mehr vertreten.

Die Krönung: Damian, der Piper, ein paar fesche Männer im Kilt, eine fröhliche Tischrunde und ein Minifeuerwerk als Genurtsagsgruss aus der Küche. Wunderbar war’s! Danke euch allen!

Weiterführende Links:

Disclaimer:

Meine Beschreibung dieses Anlasses fusst in meiner Begeisterung (und einem Hauch Heimweh). Wenn das Werbung macht für Mark und Robin, freut es mich – bezahlt werde ich dafür nicht, auch wenn die Jungs mir auch schon mal einen Whisky ausgegeben haben. Und mir Mark zum Geburtstag einen Haggis schenkte! Thanks a bunch, laddies. It was great seeing you again!

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