Fischessen in der Barzhütte

Wandern zu Zandern

Nach dem Besuch der Brauschau wanderten Helmut und ich gleich weiter, zum nächsten kulinarischen Anlass: dem traditionellen Fischessen des Fischervereins Bad Zurzach. Inzwischen war es richtig heiss geworden …

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Dem Rhein entlang zur Barzhütte

Zum Glück ist es dem Rhein entlang eher schattig, und wir hatten uns beide vor dem Start des Spaziergangs noch je eine Flasche Wasser gekauft. Auf dem Spaziergang konnten wir gemütlich plaudern – über Helmuts Asienreise, seine bevorstehende Türkeireise, mein lädiertes Knie und vieles mehr. Gerne hätten wir in der Barzmühle was getrunken, denn irgendwie schien das Wasser schneller zu verdunsten, als wir trinken konnten – aber da war ein geschlossener Anlass mit einem extrem heissen Typen: Dem Güggeli-Pesche.

Je nu, bis zur Fischerhütte war’s ja nicht mehr weit, und Helmut ist gross, der konnte für uns ein paar Kirschen vom Baum holen. Rund um die Fischerhütte gab’s reichlich schattige Plätze, Und in regelmässigen Abständen wurde das Wellblechdach mit Wasser geflutet, so konnten wir uns erst erfrischen (Wasser! mehr Wasser!) und dann den Zander geniessen – Kartoffeln liess ich klugerweise weg: Die Portionen sind recht gross!

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Fischessen des Fischvereins Bad Zurzach

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Feiner Zander – mit und ohne Kartoffeln

Der Fisch war wunderbar knusprig und sehr fein gewürzt – hat sehr gut geschmeckt. Zum Abschluss gab’s, trotz Hitze, ein Fischerkafi – quasi als Heimatkunde für Helmut, der ja erst seit ein paar Monaten in der Schweiz lebt. Die Nidel-Kalorien verbrannten wir auf dem Rückweg gleich wieder, obschon wir extra den schattigeren Weg dem Rhein entlang wählten – querfeldein hätte ich heute nicht geschafft.

Aber der Spaziergang tat gut, der Schrittzähler hat sich gefreut, Helmut und ich konnten uns austauschen, bevor wer wieder ins Ausland abdüst: Kurz, heute war, nicht nur kulinarisch, ein wunderbarer Tag!

 

Ein Gedanke zu „Fischessen in der Barzhütte

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