«Hast du dich verändert?»

In letzter Zeit kriege ich diese Frage immer öfter zu hören – und meistens muss ich schmunzeln dabei. Die kurze Antwort ist: Ja, habe ich!

Aber die Antwort ist, wie so oft, etwas komplizierter …

 

Ich habe mich nämlich nicht erst jetzt verändert – nur wird es jetzt langsam auch äusserlich sichtbar. Der Prozess hat Mitte 2011 angefangen, als diverse Schicksalsschläge mich an die Grenzen meiner Belastbarkeit brachten, und teilweise darüber hinaus. Unter dem emotionalen und organisatorischen Stress zerbrach als erstes meine ohnehin brüchige Beziehung; es litt aber auch meine Ernährung. Mein Gewicht stieg, nach einer langen Phase der Stabilität, wieder an, mein ohnehin durch einen Skiunfall geschädigtes Knie schmerzte durch Arthrose  Tag und Nacht, und bald waren auch das linke Knie und die linke Hüfte betroffen – eine Folge der Schutzhaltung, mit der ich das rechte Knie zu entlasten suchte.

Nach dem Tode meiner Mutter, im November 2012, holte ich mich deshalb bei meiner Hausärztin Hilfe, um das Steuer wieder herumzuziehen. Und ich beschloss, 2012 zu meinem Jahr zu machen und mich vorwiegend um mich, meine Gesundheit und mein Wohlbefinden zu kümmern. Das geschah lange Zeit etwas versteckt: bei den Medizinern,  der Ernährungsberatung, in einem speziellen Fitnessstudio für Adipöse … Seit dem 1. November trainiere ich nun ganz offiziell in einem „normalen“ Fitnessstudio, im Activ Fitness in Dielsdorf – und es macht mir Spass!

Und ja, die Resultate werden langsam sichtbar.  Ich werde von Kunden und Freundinnen darauf angesprochen. Es wird spekuliert, ob ich mich neu verliebt habe (Ja, in mich!) und  ob es einen neuen Mann in meinem Leben gebe (gell. Pumuckel!) …

 

Der Prozess wird weiter gehen, und so wie es aussieht, werde ich auch 2013 mir widmen – oder dem, was von mir übrig bleiben wird 🙂

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