S
paziergänge oder Wanderungen dem Wasser entlang sind für mich ideal, um den Kopf auszulüften. Und heute gelang das besonders gut, wehte doch ein recht kräftiger, warmer Wind.
Vom ursprünglich angesagten – und heiss ersehnten – Regen war trotz Wolken nichts zu spüren. Entsprechend desolat sehen die Felder teilweise aus … Und gemäss Vorhersage dürfte es eher noch schlimmer werden: In den nächsten 10 Tagen sind bei uns keine 3 mm Regen angesagt. Dafür ab Dienstag wieder Temperaturen über 20 Grad – bis zu 36 Grad am Donnerstag. Werde wieder Bäumchen giessen gehen!
Auch der Rhein steht sehr tief, die Tümpel und Seitenarme in der Aue Chly Rhy erst recht. Die Buchen werfen die Nüsschen vorzeitig ab, und bei den reichlich vorhandenen Brombeeren vertrocknen viele, bevor sie wirklich reif sind. Zum Naschen für mich hatte es aber dennoch mehr als genug.
Zwetschgen, Mirabellen, Türkenpflaumen und Maulbeeren hätte es auch, aber noch sehr sauer. Da werde ich mich bei einem späteren Spaziergang erfreuen dürfen.
Freude machten mir die Schwalben, die ihren Bruthügel ausgiebig nutzen und pfeilschnell ein- und ausfliegen. Flussregenpfeifer sah ich keinen, aber mehrere Schutzzonen für ihn. Hoffe, dass der in Ruhe brüten kann … Und dass der Hitze besser erträgt als ich 🙂



Ich glaube, Du hast die “Wanderniere” trotz Deines jugendlichen Verhaltens von mir geerbt.
Ja, die Natur spielt ein schreckliches Spiel mit uns, sei es das Nass von oben oder die Dürre hier unten.
Daddy