Restaurant Mariaberg, Rorschach

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Claudia und Ralph Leisi, die wir vor Jahren während unserer Türkeiferien kennengelernt hatten, führen seit einigen Wochen das Restaurant Mariaberg in Rorschach, in einem geschichtsträchtigen Haus, dem man die ehemalige Bierhalle – zum Glück – heute noch ansieht.

 

Wunderschöne Buntglasfenster und rustikale Holztische und Stühle prägen die hellen freundlichen Räume. Wer hier serviert, legt in der langgezogenen Gaststube mit den beiden erhöhten Enden einige Kilometer zurück! Jeden ersten Sonntag im Monat gibt’s einen Brunch. Den ersten haben wir schon mal verpasst, weil wir nicht rechtzeitig reserviert haben … Das Angebot kommt offenbar sehr gut an, denn auch gestern tafelten hier zahlreiche gut gelaunte Gäste.

Kein Wundern, kriegten wir Lust, mehr von Ralphs Küche kennen zu lernen. Also studieren wir die Karte, um uns auf einen weiteren Besuch einzustimmen. Jris, von Beruf auch Koch, lobt die Zusammenstellung:  Übersichtlich, kreativ und saisonal. Wild wird allerdings schon bald verschwinden, meint Claudia; aber auch die Winterkarte wird sich sehen lassen können. Mir gefällt vor allem  die Weinkarte (mit einem Namen wie Wymann bin ich da natürlich vorbelastet):  Neben Offenweinen und klassischen Flaschenweinen aus aller Welt gibt’s gute regionale Produkte, auch in Halbliterflaschen.  Gefällt mir!Knusprige Brote, Käse, Aufschnitt, Konfitüren, Obst etc. gibt’s in Selbstbedienung vom Buffet. Eierspeisen jeder Art und 3 warme Hauptgänge werden auf Bestellung serviert, wobei auch mehrere Hauptgänge kombiniert werden können. Jris entscheidet sich für Lammfleisch an Rosmarin-Jus und Bohnen, tauscht aber Polenta gegen Bratkartoffeln. Ich wähle die Salmtranche an Safransauce und Spinat, lasse aber die Kartoffeln weg. Das Lamm ist wunderbar rosa – und “böckelet” überhaupt nicht, wie Jris freudig verdankt. Mein Fisch ist butterzart, die Safransauce ein Gedicht … Ein wenig Platz lassen wir vorsichtshalber noch fürs Dessertbuffet. Auch hier ist das Sortiment breit, angerichtet wird in kleinen Schälchen, so dass man mehrere Köstlichkeiten probieren kann. Ich entscheide mich für einen Panne Cotta mit Zwetschgenkompott – und merke schnell, dass das gar keiner ist. Claudia klärt mich auf: Das Weisse ist ein Kalamansie-Mousse. Diese Frucht ist eine Kreuzung aus Mandarine und Kumquat, leicht säuerlich und sehr erfrischend im Geschmack. Frau lernt nie aus … All die Köstlichkeiten gabs für CHF 36.– pro Person – auch in punkto Preis-Leistungs-Verhältnis waren wir beide völlig überzeugt.

Jris und ich sind uns einig: Hier werden wir wieder vorbeikommen – und uns von Claudia und Ralph Leisi, der herzlichen Bedienung und dem kompetenten Küchenteam verwöhnen lassen!

Wer mehr wissen will: Hier geht’s zur Homepage des Restaurants Mariaberg

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