Letzte Nacht waren wir kaum im Bett, als der Nordlichtalarm raus ging. Ich in Mantel und Schuhe gestürzt, Handy geschnappt und raus. Dann hiess es, sorry, schon vorbei …
Ich wieder in die Kabine, Jris, die vorher noch etwas Zeit brauchte, blieb aber weg. Kam nach etwa einer Viertelstunde mit tollen Bildern – ich hatte mich von der Expeditionsleiterin zu früh abwimmeln lassen. Also wieder raus … Hat sich gelohnt, wie die Bilder im voranstehenden Blogpost zeigen.
Danach etwas Mühe mit Einschlafen, aber das Schaukeln über ein Stück offenes Meer war entspannend 🙂
Kurz nach 7 war ich an Deck, wo es, auch durch den Fahrtwind, sehr kalt war. Zum Glück gibt es hier auch warmes Frühstück.
Später, bei der Einfahrt nach Trondheim und der Kreuzung mit der Kong Harold war es eisig, so dass ich für den Spaziergang noch eine Schicht zulegte. Tageshöchsttemperatur soll -6 betragen, mit knapp 4 Sonnenscheinstunden. Boden war teilweise gefroren, so dass ich zur Sicherheit den Klappstock auspackte. Spaziergang tat trotzdem gut – vor allem an den Stellen, wo uns die Sonne ins Gesicht schien.
Inzwischen fahren wir weiter, Richtung Bødo. Mit mehr Wolken ist es auch in der Panoramalounge, hinter den Fenstern, kühler. Mantel dient als Kuscheldecke – und ist dringend nötig fürs Fotografieren des ikonischen Leuchtturms. Minustemperaturen plus Fahrtwind sind heftig! Aber das Licht ist perfekt, kneifen keine Option.
Mittels arktischer Kräuterteemischung und später einer warmen Dusche wurde ich wieder fit fürs Znacht. Sehr fein, aber etwas viel ..
Kurz nach 20 Uhr dann wieder Nordlichter: bei starkem Wind und a…. kalten Temperaturen, auf dem offenen Meer nicht einfach zu fotografieren, aber schön.
Ach ja: Knut war natürlich überall dabei und ist auf etlichen Fotos zu finden. Viel Spass beim Suchen!



Brrrr. Mich frierts beim betrachten der Bilder. Aber einen Vorteil lass ich Euch gerne: der blaue Himmel, den vermisse ich schon seit Tagen. Weiterhin gute Fahrt und schönes Wetter!
Daddy