Von Sursee nach Mellikon

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Gestern morgen liess ich den Markt aus und nahm um 9.03 den Zug, um nach Sursee zu fahren. Andrea Hopper hatte da ein Mittagessen für Sternentaler-Frauen organisiert.

Nach dem feinen und für mich ungewohnt üppigen Essen im Iheimisch in Sursee hatte ich eigentlich vor, heimzufahren und noch bei einer Freundin reinzuschauen, deren Mutter in der Nacht zuvor gestorben war. Per Chat verschoben wir den Besuch auf heute, und ich machte es mir lesend bequem. Ein taktischer Fehler …

Der Hinweis auf die Haltestelle Mellikon machte mich stutzig. Ich komme doch gar nicht von der Seite?!
Hatte ich doch tatsächlich nicht nur meinen Ausstieg, sondern eine weitere Station verpasst!

Ich überlegte kurz: Weiterfahren bis Kaiserstuhl? Da hätte es wenigstens ein Restaurant … Oder sitzenbleiben bis Bülach, und dann wieder zurückfahren? Ich entschied mich für die radikale – und kalorienverbrennende – Version:

Aussteigen und zu Fuss zurück nach Zurzach, dem Rheinuferweg entlang.

Dass es kurz darauf zu regnen begann, liess mich an der Entscheidung etwas zweifeln, und ich spielte mit dem Gedanken, in Rekingen doch auf den Zug zu gehen. Aber der Schauer war nur kurz, und so zottelte ich brav heim. Und ergatterte, da der Weg beim Hofladen Schraner vorbeiführt, doch noch einen Sunntigszopf 🙂

Wenn die Füsse so schnell gelaufen wären wie die Nase, wäre ich vermutlich zeitgleich mit dem zurückkehrendem Zug zuhause gewesen. So brauchte ich 25 Minuten länger, konnte dafür aber ein paar schöne Bilder schiessen. Und die Waage war heute morgen auch glücklich …

 

 

 

 

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