Brunch, Spaziergang und Schwimmen – Tag 26 NZ

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Letzte Nacht war es zum Glück wieder etwas wärmer. Ich wurde recht früh von den Vögeln geweckt und stand viel zu früh auf. Marion, Calums Mutter, wollte mich um 10.30 abholen, für einen Brunch und einen Spaziergang. Damit hatte ich Zeit, etwas auszuwaschen, zu lesen und zu chatten.

Wir fuhren ins Zentrum, um uns im Cafe4U zu verpflegen. Eher beiläufig erwähnte Marion, das sie seit dem Tod von William, ihrem Mann, nie mehr hier gewesen war. Das hatte ich natürlich nicht gewusst, und ich fand es mutig, dass sie mit mir dennoch hierhin ging. Umso mehr schmerzte es mich, dass sie ziemlich komisch bedient wurde. Sie hatte die Eggs Benedict gewählt, die ich hier auch schon genossen hatte, aber da war sehr wenig Sauce drauf. Sie bat um etwas mehr, wurde aber beschieden, dass sie in dem Fall einen Zuschlag würde bezahlen müssen. Etwas erstaunt stimmte sie dem zu – und erhielt kurz darauf eines jener Minitellerchen, auf dem man normalerweise den Teebeutel ablegt, mit einem Klecks Sauce. Wir schauten uns ziemlich perplex an – aber die meinten das ernst! 3 $ kostete der Spass – umgerechnet CHF 1.60. Dreist – und irgendwie lächerlich.

Reichhaltig war dafür unser Gespräch, auch während des folgenden Spazierganges, zum Head. Mich hat der Morgen mit ihr sehr berührt, und es hat mich sehr gefreut, dass sie sich die Zeit für mich genommen hat.

Wir fuhren noch gemeinsam zum Supermarkt, wo wir uns trennten. Ich kaufte noch Brötchen und Antihistamin und spazierte dann zum Studio zurück. Gegen 15 Uhr wollte Claire kommen, zum Schwimmen im Pool des Holiday Parks, und um sich zu verabschieden.

Sie war definitiv schneller und länger im Pool als ich – für mich ist das Wasser recht kühl, und heute war ich vorher an der Sonne, was es nicht leichter gemacht hat. Tat trotzdem gut.

Beeindruckt hat uns der Nachbar: Er wusch am Wasserhahn neben uns zwei riesige Fische, die er heute gefangen hatte, Einen gibt es offenbar zum Znacht, gekocht in Kokosmilch und Zitrone, der andere werde geräuchert werden. Hätte mich gerne selbst eingeladen, traute mich dann aber doch nicht 🙂

Stattdessen verbrachte ich den Rest des Tages mit Lesen und Chatten auf meinem Sitzplatz. Friedlich! Und verhungert und verdurstet bin ich ich natürlich trotzdem nicht. Wie mein Vater schon kommentierte: Das Risiko dafür ist in diesem Land eher klein!

Heute gab’s Ausnahmsweise sogar Alkohol: Ein lokales Bier der Mata Brewerie. Schmeckt gut!

 

 

 

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