Limmatuferweg – 1. Etappe

Da der Wetterfrosch für heute doch noch schönes Wetter gemeldet hat, entschied ich mich, eine kleine Wanderung zu machen. Nichts Grosses, gemütlich, mehrheitlich am Schatten. Da wäre doch der Limmatuferweg genau richtig? Für mich klang das sanft, nach gemütlichem Schlendern, unter Bäumen, mit dem sanften Plätschern des Flusses im Ohr … Und ja, solche Stellen gibt es da auch. Aber eben nicht nur, wie ich schnell merkte:

Das ist ein dauerndes Auf- und Ab, auf unterschiedlichsten Untergründen – von Teer über Kies und Waldwegen zu Stahltreppen und Brücken. Nicht gerade ideal für meine Barfusssandalen. Die Sohle ist zwar dieselbe wie bei den Sneakers, die greift auch richtig gut. Aber da mein künstliches Knie einen eingeschränkten Bewegungsradius habe, muss ich verflixt gut aufpassen, dass ich mit dem Fuss nicht hängenbleibe oder zutiefst einknicke. Das nächste Mal, wenn ich eine unbekannte Route plane, packe ich die Sneakers zumindest in den Rucksack. Viel Platz brauchen die ja nicht.

Auf der anderen Seite wurde die Wanderung auf diese Weise zu einer Art «Walking Meditation»: Ich setzte achtsam Schritt vor Schritt, spürte noch stärker als sonst die verschiedenen Untergründe, liess mir viel Zeit und konnte so auch die Landschaft mit ihren Geräuschen und Düften wunderbar geniessen – und war dabei voll in meinem Körper, nicht nur im Kopf.  Und ja, ein paar schmerzhafte Fehltritte gab es auch – dafür aber auch schöne Begegnungen mit anderen Menschen, vor allem auch ausnahmslos freundliche «Hündeler», die auf meine Bitte ihre Tier zu sich riefen, als ich ihnen signalisierte, dass ich schlecht mit Hunden umgehen kann.

Etwas laut war die letzte Strecke bei Würenlos. Vielleicht werde ich die zweite Etappe dann etwas weiter weg beginnen lassen, z.B. ab Glanzenberg. 

Für heute lege ich die Beine hoch – und lasse euch hier ein paar Impressionen:

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