Tunesien, 28.12.2013

Entgegen den Wetterprognosen hatten wir heute den schönsten und wärmsten Tag – so warm, dass ich das Mittagsschläfchen ausliesss, um mich am Pool zu sonnen. Tat das gut! Gestern herrschte hier im Hotel Rambazamba: Viele Tunesier, Algerier und Lybier sind angereist, um hier den Jahreswechsel zu feiern. Und offenbar mochten sie mit Feiern nicht warten … Die Musik war sehr laut, die Stimmung ausgelassen, die Kinder tobten bis nach Mitternacht durchs Hotel, schmetterten Türen und klopften an Türen – die Eltern kümmerte das nicht die Bohne. Ich wollte reklamieren, aber weder an der Réception noch bei der Zentrale ging jemand ran, obschon die angeblich 24 Stunden besetzt sei. Wahrscheinlich haben die das Klingeln gar nicht gehört…

Ich rechnete eigentlich damit, dass es dafür beim Frühstück ruhiger sein würde, weil die alle noch schlafen würden, aber nix da: Die Leute waren da – und benahmen sich wie die Heuschrecken! Wir hatten ja schon vorher gestaunt, was einige Familien an den Tisch schleppen, nur, um die Hälfte davon stehen zu lassen – aber das schlug alles, was ich je erlebt hatte. Die Leute schubsten einander weg, rissen sich das Brot aus den Händen – es war unmöglich, sich selbst gesittet aufzuführen, sonst kam man gar nicht bis ans Buffet. Und offenbar war das erst ein Vorgeschmack: Vorhin hat uns einer der Vizedirektoren aufgesucht, um uns zu bitten, heute Punkt sechs am Buffet zu sein. Es seien nun rund 500 Einheimische hier, und die würden das Buffet innert Minuten zerstören. Sagt einer, der selbst Tunesier ist …

Friedlich war es dafür heute auf dem Spaziergang, am Pool und im Hamam, wo ich so richtig verwöhnt wurde. Noch bin ich also entspannt, auch wenn hier die ersten Kinder mit Tröten aufgetaucht sind. Mal sehen, wie lange ich das durchziehen kann…

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3 Gedanken zu „Tunesien, 28.12.2013

  1. Hallo Schnüff,

    Du scheinst ja einiges mitzumachen. Hoffentlich brauchst Du nach diesen „Ferien“ nicht Urlaub, um Dich von den „Ferien“ zu erholen. Geniesse noch die letzten Tage und freue Dich auf eine glückliche Heimkehr.

    Papi

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