Vorprogramm Verenaspiel im Turm

Einstimmung aufs Verenaspiel

Einstimmung aufs Verenaspiel

Essen mit Einblick und Aussicht

Heute habe ich das dritte Vorprogramm ausprobiert, das Menu Theben im Panoramahotel Turm.

Susi Neff, eine der zahlreichen Backstage-Mitwirkenden,  begrüsste mich und 7 weitere Gäste und erzählte uns einiges rund um die Entstehung des Flecken, das römische Hilfslager und das Doppelkastell am Rhein. Vor allem aber wusste sie viel zu berichten über Geschichten und Legenden rund um die Heilige Verena: Über ihre Reisen, ihre wohltätigen Handlungen, die Heilungen und Wunder; aber auch über die Anfeindungen, denen sie ausgesetzt war – und wie es ihr gelang, trotz allem ihrem Glauben nach zu handeln. Viele Anspielungen auf die Legende finden sich, in die moderne übertragen, im Verenaspiel. Natürlich kann man das Stück geniessen, ohne diese zu kennen  – ich persönliche schätze aber diese Art von Einblicke, die dem Ganzen eine neue Tiefendimension verleihen. Susi erzählt anschaulich, unterstützt von Schautafeln – und natürlich anhand des wunderbaren Panoramas, das sich vor dem Turm ausbreitet: der Flecken, das Verenamünster mit dem Grab, das Doppelkastell mit dem Chilebuückli, die alte Römerstrasse … Alles erweckt sie mit ihren Erzählungen zum Leben.

Schade ist nur, dass wir alle an unterschiedlichen Tischen sitzen – und das restliche Restaurant sehr gut besucht ist. So ist es recht laut, was sowohl Sprecherin wie Zuhörende ermüdet.

Zum Glück gibt es dazwischen Genusspausen:  Vorspeise, Hauptgang und Dessert werden wunderschön präsentiert – und munden vorzüglich. Eine besondere Freude bereitete mir der Besuch von Vivian Hasler und Arian De Raeymaecker: Die Sängerin, die als heilige Verena während des ganzen Stückes singend auftaucht, prägt mit ihrem mystischen Gesang und einer ausdrucksstarken Stimme viele Szenen. Arian ist einer von 3 Musikern, welcher die Kompositionen von Rafael Baier intonieren. Die Musik trägt wesentlich zur Atmosphäre des Mirakelspiels bei, wie es z.B. auch diese Rezension beschreibt. Von nahem wirkt Vivian sehr zerbrechlich – fast kann man nicht glauben, dass diese zierliche Person später am Abend eine derartige Präsenz entwickeln wird! Zum Schluss verteilt Susi einen schön gestalteten Flyer der St. Verena Stiftung Bad Zurzach. Ich glaube, ich sollte mir die darin abgebildeten Bildtafeln zum Leben der heiligen Verena mal näher ansehen gehen …

Fazit: Auch dieses Vorprogramm ist zu empfehlen! Das feine Essen, Musik und Hintergrundinformationen sowie der gemeinsame Spaziergang zum Chilebückli machen den Besuch des Verenaspiels zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Gespielt wird noch bis zum 6. September :

– hier geht’s zu den Daten und Tickets.

Reservationen fürs kulinarische Vorprogramm 

 

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Probenbericht

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