Faulenzen – Tag 13 NZ

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Heute habe ich einen richtig faulen Tag eingezogen. Das Wetter war dafür perfekt: Sehr wechselhaft, viel Wind, dazwischen ein paar heftige Regenschauer, dann wieder Aufhellungen.  Genügend Grund für mich, mich mehrheitlich in der Nähe des Studios aufzuhalten. 

Mein Sitzplatz eignet sich gut zum Lesen, Recherchieren und Schreiben. Ich habe kurz nachgeschaut wegen Erdbeben in Wellington – gemäss Bianca hatten wir eins, als wir da waren, aber ich hatte nichts gespürt.

Dann wollte ich wissen, wie hier über Tsunami informiert wird. Beim Einchecken hatte man mir zwar gesagt, welche Warntöne ggf. erfolgen und wohin ich mich zu begeben hätte, aber das war’s auch schon. In Wellington waren mir dagegen Markierungen am Boden aufgefallen: Tsunami-safe Zones.

Hier sieht das so aus: Tsunami Information.

Themenwechsel:

Whakatane ist ja eine Hochburg der Kiwis – ihr habt ja schon etliche Fotos von Skulpturen gesehen. Hier leben aber auch welche – und sie werden gehegt und geschützt:

Bei diesem Besuch habe ich noch keinen gesehen – und auch beim letzten war dies in einem Kiwi-Reservat, nicht in freier Natur. 

Auf meinem Spaziergang, entlang zum Wasserfall, sah ich aber auch heute sehr viele Vögel. Diese finden im verschlammten Bereich des Flusses reichlich Nahrung. Der Wairere-Falls ist, wie fast alle Naturereignisse, in zahlreiche Legenden eingebunden. 

Auf dem Rückweg machte ich Halt im The Comm. 2016, als ich das erste Mal hier ankam, war das früher ehrwürdige Gebäude eine Ruine. Ursprünglich erbaut als Bank war es später ein Hotel, das offenbare grandiose Anlässe gesehen hatte – aber von diesem Glanz war nichts zum spüren. Auch nicht bei meinem zweiten Besuch hier, 2019. Was schade war, denn das historische Gebäude hatte durchaus Potenzial. Das wurde inzwischen offenbar erkannt, eine Brauerei und andere Investoren haben hier investiert, und es ist wirklich ein schönes Motel  geworden.

Das ehemalige Art-Deco-Gebäude daneben, mit seinem faszinierenden Wandgemälde, musste allerdings abgerissen werden, es war nicht erdbebensicher. Hier stehen nun Merano-Container, die als Motel-Studio dienen.

Ich habe mich im Restaurant verwöhnen lassen, mit einem Shandy, Edamame und feinen Pork Belly Bites.

Auf dem Weg zurück begann es zu tröpfeln, was ich als Zeichen nahm, dass ich heute auch mal ein Mittagsschläfchen halten könnte.

Danach wurde es wieder recht freundlich. Ich sass auf meinem Terrässchen, habe etwas mit meinem Nachbarn links geplaudert und einem extrem begabten Jugendlichen beim Trampolinspringen zugeschaut. Ein paar Videos habe ich mir auch angeschaut, ein leichtes Znacht genossen, mit der Katze geschmust  – und zu guter Letzt ein paar romantische Sonnenuntergangsfotos geschossen. Aber sehr selber:

 

 

 

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