Besuchstag – Tag 12 NZ

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Ich erwachte etwas später als sonst, zu etwas trübem Wetter, was mich aber nicht wirklich störte, hatte ich mir doch ohnehin vorgenommen, den Tag mehrheitlich «daheim» zu verbringen, um meinen Blog nachzufahren und meinen Füssen und Knie etwas Erholung zu gönnen. Aktivität war erst gegen Abend geplant.

Zum Frühstück gab’s Müsli mit Joghurt und meinen obligaten Kaffee, dazu natürlich wie gewohnt, wenn ich alleine bin, Lektüre von Mails und Social Media. Brot und ein paar weitere Kleinigkeiten ging ich etwas später, als es aufklarte, einkaufen. Was ich herrlich fand: Auf dem Heimweg konnte ich die Schuhe ausziehen und barfuss laufen. Im Januar! Daran könnte ich mich gewöhnen 🙂

Zurück im Holiday Park schmiss ich eine Runde Wäsche in die Maschine. Ich hatte ja nicht sooo viele Kleider mitgenommen und es geschafft, zwei Röcke zu bekleckern. Die haben hier auf dem Platz etliche Industriemaschinen. Darin hätte noch viel mehr Platz gehabt, und die sind auch sehr schnell. Und die umgerechnet gut 2 Franken war es mir wert.

Anschliessend ging es ans Sichten, Bearbeiten, Verkleinern und Hochladen der Fotos. Über 700 waren es in den vier Tagen geworden. Da das Hochladen auch bei verkleinerter Dateigrösse etwas dauert, nutzte ich die Zeit, um parallel dazu zu recherchieren. Ich hatte mir unterwegs Stichworte notiert und suchte mir dann die passenden Links raus.

Kaum hatte ich Teil 1 oben, meldete sich Claire und fragte, ob ich ein paar Tomaten oder Pfirsiche aus ihrem Gärtchen haben möchte? Sie könnte diese vorbeibringen. Und so erhielt ich meinen ersten Besuch dieses Tages. Wir verbrachten anderthalb Stunden zusammen, bei einem munteren Gespräch, angeregt durch ein Spiel: «The Art of Conversation», offenbar ein Geschenk ihrer Mutter. Wir hatten viel Spass damit, ich hörte aber auch sehr viel Berührendes.

Nach ihrem Abschied widmete ich mich wieder dem Blog, bis als zweiter, geplanter Besuch, Bianca mit Freyja und Verpflegung auftauchte. Die Eltern hatten einen Infoabend zum Thema Austauschschüler – Felix wird am Wochenende ankommen. Wir wechselten innert sehr kurzen Zeit vom Hüpfkissen aufs Trampolin, auf den Spielplatz, ins Studio, ins Büro, wo wir uns ein Trampi-Auto aufschliessen liessen, zurück ins Studio wo ich den TV einstecken musste (bei mir kommt der nie zum Einsatz, aber ich schätze das Verlängerungskabel) und schliesslich zu einem Spiel auf dem Handy. Viel plaudern mochte Freyja nicht – und Schwimmen konnten wir leider nicht, weil der Pool wegen Unterhaltsarbeiten bis Donnerstag geschlossen ist.

Aber so übel war es offenbar dann doch nicht bei mir:

Beim Abschied fragte sie, on wir ein Sleep-over zusammen machen könnten? Sie würde auch versuchen, mich nicht aus dem Bett zu kicken (ist ihr offenbar mit Nana passiert). Glad to hear this! – Muss ich mit Bianca einplanen, sollte machbar sein, bevor die Schule am 31.1. wieder beginnt.

Nach ihrer Abfahrt nahm ich die Arbeit am Blog wieder auf – und erhielt den dritten, diesmal wieder überraschenden Besuch: Eine wunderschöne Katze, die ich früher schon von weitem gesehen hatte, fand, e sei Zeit für ein paar Streicheleinheiten und ein Sonnenbad. Sie kehrte mehrmals zurück, und ich glaube, wir haben das beide genossen. Meine Katzentante, mit der ich das Erlebnis praktisch live teilte, meinte dazu nur, die sei wohl als Finn-Stellvertreter geschickt worden, sie sähe ähnlich weich und verschmaust aus, was absolut stimmte. Ich musste schmunzeln, denn in einem früheren Post hatte ich ja schon geschrieben, dass ich von Ferne ein Bacciolino-Double gesehen hatte. Die beiden Originale werden übrigens Zuhause nach Strich und Faden verwöhnt – und geniessen das natürlich!

Der vierte Besuch des Tages war ebenfalls völlig überraschend:
Ein Auto, das mit Road-Safety beschriftet war, fuhr langsam über den Campingplatz. Zwei Pomo-Damen rannten jeweils zu den Zelten, Wohnwagen oder Studios und offerierten den Leuten gekühlte Snacks: Tzatziki und Humus. Nahm ich natürlich dankend an!

Kurz vor Mitternacht war ich mit dem Blogpost fast in der Gegenwart und legte mich schlafen. Wetterbericht für den Folgetag war eher Schotter, so dass ich mich getrost auf einen faulen Tag einstellen konnte.

 

 

 

 

 

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