Hobbiton – Tag 19 NZ

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Heute haben mir Bianca und Calum einen Traum erfüllt. Bereits als ich das erste Mal in Neuseeland war, wollte ich Hobbiton besuchen, und wir fuhren auch bis an den Zaun ran – aber Rolf wollte damals auf keinen Fall eine Besichtigung machen und fuhr einfach weiter.

Doch heute holten wir den Besuch nach! Bianca empfahl uns ein ausgiebiges Frühstück, da wir die Führung um 2. Uhr 50 gebucht hatten (die schleusen da Gruppen im 5-Minuten-Takt durch, aber so clever, dass man die Massen kaum bemerkt). Sie holten mich um 11 Uhr 30 ab, so dass wir sogar noch Zeit hatten für einen Kaffee, bevor es losgeht.

Der Wetterbericht war am Morgen etwas zurückhaltend, und so zog ich mich etwas wärmer an und nahm auch einen Regenschutz mit, aber wir hatten einmal mehr Glück: Während der Hinfahrt und der zweieinhalbstündigen Führung war es trocken und warm – erst auf der Rückfahrt begann es zu regnen.

Das ehemalige Filmset für Lord of the Ring wurde seit meinem letzten Besuch für die Hobbit-Trilogie ein zweites Mal verwendet, und die ursprünglich temporären Bauten wurden auf Dauer angelegt, um sie für den Tourismus noch besser nutzen zu können.

Peter Jackson, der Regisseur beider Trilogien, hat sich schon früh für Spezialeffekte und Filmemachen interessiert und offenbar viel Wert auf Details gelegt, wie dieser Bericht zeigt: Wie eine Eiche eine Farmerfamilie zu Millionären machte.

Nach einer kurzen Einführung im Bus spazierte ich mit glänzenden Augen durch den Shire, genoss die wunderbare Landschaft mit den  44 Hobbit-Behausungen, jeweils liebevoll auf die Bewohner:innen und deren Tätigkeit innerhalb der Gemeinde ausgerichtet. Da gäbe es auch ein Haus für eine grantige alte Dame, Lobelia Sackville-Baggins – ich könnte mich da als Statistin bewerben!

Höhepunkt der Führung ist ein Umtrunk im Green Dragon Inn, dem gemütlichen Treffpunkt der Hobbits, der auch in den LTR-inspirierten Meditationen der Honest Guys eine wichtige Rolle spielt. Ich liess mir deshalb die Gelegenheit nicht entgehen, mich mit dem dunklen Bier in der Hand in den gemütlichen Sessel vor dem Feuer zu setzen, die Augen zu schliessen und dem Knacken des Feuers und den Stimmen im Hintergrund zu lauschen … War ein wenig wie Heimkommen 🙂 Und ja: Selfie gab’s hier natürlich auch!

Dank Bianca und Calum gibt es aber nicht nur Selfies, sondern eine ganze Reihe Bilder einer strahlenden Lovey, welche die Eindrücke aufsog und einfach nur glücklich war.

Obendrauf gab es übrigens interessante Gespräche mit einer jungen Frau aus Deutschland, die vor einigen Monaten Abi gemacht hat und jetzt vor Studienbeginn ein Sabbatical eingelegt hat. Wir unterhielten uns über englische und deutsche Literatur, über Akzente und Schreibstile. Hat Spass gemacht.

Felix hatte dagegen eine Begegnung der anderen Art: In unserer Gruppe war unter den 50 Leuten aus aller Welt ausgerechnet auch sein Doktor aus Deutschland. Tja, die Welt ist klein – nicht nur für Hobbits.

Ausführliche Beschreibung von Hobbiton

 

 

 

Ein Gedanke zu „Hobbiton – Tag 19 NZ“

  1. In einigen Behausungen der Hobbits herrschen etwas chaotische Verhältnisse, aber offensichtlich lässt sich darin trotzdem ein fröhliches Leben treiben.

    Daddy

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